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Wir möchten Sie weiterhin einladen in die Welt des Solaren Kochens und mitnehmen auf eine kleine Reise durch eine Auswahl von Veranstaltungen in Berlin, an denen wir seit Juni 2004 präsent waren.

Eine der vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt war meine Teilnahme an einem einwöchigen Solarkocher-Baukurs bei EG-Solar

 

"Die Überwindung der Brennholzkrise ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Ein Haupthindernis ist die Unkenntnis der Dringlichkeit und der Chancen. Es fehlt pro Jahr eine Milliarde Kubikmeter Brennholz, zwei Milliarden Menschen sind betroffen. Mehr als 200 Millionen Solarkocher sind nötig"
[Auszüge aus dem Vortrag vom Parabol-Solarkocher SK 14 - Entwickler Dr.-Ing. Dieter Seifert, Neuötting: "Solares Kochen gegen Armut", 3. April 2004, Senegal-Konferenz, Museum für Völkerkunde, München.]

EG-Solar e. V. Altötting, Bayern:
26.04. - 30.04.04 Solarkocher-Baukurs

Die Entwicklungshilfsorganisation EG-Solar e.V. produziert Parabol-Spiegel-Solarkocher manuell, mittels geeignetem Werkzeug, in Kleinstserie hauptsächlich den Typ SK 14. Der SK 14 war bei einem breit angelegten Feldtest der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) 1997 in Südafrika der klare Favorit. EG-Solar führt monatlich Solarkocher-Baukurse im Inland in Altötting und auch im Ausland durch und konzentriert sich vor allem auf Bildung und Know-How-Transfer zum Solaren Kochen in südliche Länder.

 

Solarkocher Baukurse

 

Solarkocher Baukurse

In dem einwöchigen Baukurs lernten wir wie ein SK 14 Stück um Stück entsteht. Wir fertigten alle Einzelteile für einen SK 14 und montierten die Reflektorbleche für den Parabolspiegel. Am Ende des Kurses können die Teilnehmer Parabolspiegel-Solarkocher selbst fertigen, montieren und bedienen und ihr Wissen weitergeben. Der SK 14 den die Teilnehmer montieren, ist in der Kursgebühr enthalten. Die beiden afrikanischen Baukurs-Teilnehmerinnen im Bild wollen jeweils einen Solarkocher ihren Familien in Tansania bzw. Uganda schenken.

Da sich industriell vorgefertigte Solarkocher, die als Bausatz-System verkauft werden, immer mehr verbreiten, haben wir auch einen Solarkocher dieses Typs montiert. Die Montage eines in Deutschland industriell vorgefertigten Solarkocher-Bausatzes K 14 nimmt viel weniger Zeit in Anspruch als die gesamte Fertigung eines SK 14. Dadurch sind die Bausatz-Solarkocher für eine schnellere Verbreitung, z.B. auch für die schnelle Versorgung von Flüchtlingslagern, besser geeignet.

Umweltfestival der Grüne Liga e. V.
So, 06.06.04 Brandenburger Tor / Unter den Linden

 

Mittlerweile sind wir ein multikulturelles Team mit einem Ingenieur aus Bangladesch, einer Studentin und einem Studenten aus Deutschland, einer Journalistin aus Kanada, einem Hotelfachmann aus Kroatien und einem Ingenieur aus Kurdistan / Türkei. Am Umweltfestival begannen wir, unser Projekt "Solares Kochen in Berlin" in der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Wetter war sehr wechselhaft an diesem Tag, ein Mix aus vielen Wolken und glücklicherweise auch Sonnenschein. Das Umweltfestival war sehr gut besucht und über 170 Teilnehmer informierten über die Nutzung, die Förderung und die politischen Rahmenbedingungen von Erneuerbare Energien und anderen Umwelttechnologien. Zu sehen gab es auch ökologisch hergestellte Kleidung; an den gastronomischen Ständen konnte man ökologisch erzeugte Speisen genießen und viele freuten sich über das Bio-Eis.

Umweltfestival

 

Umweltfestival

Wir kochten unser Essen auf dem Parabolspiegel-Solarkocher SK 14 und den Reis im Warmhaltekorb. Viele Besucher sahen zum Ersten Mal einen Solarkocher und konnten gar nicht glauben, dass wir nur die Sonnenenergie nutzen um zu kochen. Als das Essen schließlich duftete, wurden die Zweifel weniger und das Interesse am Solaren Kochen immer größer.

Einige haben Kontakte zu Schulen und Krankenhäusern in Brasilien, Haiti, Nepal oder Madagaskar wo ebenfalls bisher mit Brennholz gekocht wird und die Menschen bereits unter den dramatischen Folgen leiden. Ein Peruaner erzählte von seinem Heimatland, wo durch Hurrikans viele Häuser und Wälder zerstört wurden. Die Menschen finden kaum mehr Brennholz und können sich die hohen Energiepreise nicht leisten.

Foto: Sylva Ullmann

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